Glücklicherweise gibt es nun mit HTTP/2 auch eine moderne Weiterentwicklung des mittlerweile in die Jahre gekommen Internetprotokolls HTTP/1. HTTP/2 soll die Ladezeiten von Webseiten in den diversen Browsern erheblich verringern.

Internetpräsenzen werden immer komplexer, nicht zuletzt durch CMS (Content Management Systeme), höhere Anforderungen kommen von den Kunden, die die verschiedensten Geräte nutzen,  Zugriffszeiten und Datenübertragung spielen eine immer größere Rolle.

Hinter dem Ausdruck HTTP verbirgt sich  das Hypertext Transfer Protocol, das die Kommunikation von Anwendungen wie Internetbrowsern (Firefox, Chrome, Safari, IE etc.) mit dem jeweiligen Webserver ermöglicht.

Jede Webseite, die in einem Browser geöffnet wird besteht aus vielen einzelnen Dateien. Bei HTTP/1 wird für jede dieser Dateien eine eigene Verbindung benötigt, HTTP/2 hingegen wendet wie sein Vorbild SPDY (von Google entwickelt) das sogenannte Multiplex-Verfahren an, sodass mit einer einzigen Verbindung die gesamte Webseite geladen werden kann.

Bereits 80% aller Browser unterstützen HTTP/2. Bis auf Opera Mini, der Blackberry Browser, IE Mobile und der UC Browser für Android ist in den aktuellen Browser-Versionen die HTTP/2-Unterstützung vorhanden (Stand März 2017).

Allerdings werden nur Websites mit HTTP/2 over TLS entsprechend geladen. TLS ist die verschlüsselte Variante des Übertragungsprotokolls, erkennbar durch das https:// am Beginn der URL und den entsprechenden Symbolen, meistens ein Schloss.
Die verschlüsselte Übertragung ist zudem zu einem Rankingfaktor von Google gemacht worden.

In der Praxis sieht es aber leider noch so aus, dass die Anzahl der Websites, die bereits das neue Übertragungsprotokoll nutzen,  im Vergleich zu unterstützenden Browser wesentlich geringer ausfallen.

Hier sieht man den Unterschied der Seitenladezeiten mit und ohne HTTP/2

HTTP/2 reduziert die Ladezeit

Für die Nerds unter uns: Auch für Web-Developer und Webdesigner gelten neue Workflow-Regeln, die das Leben aber insgesamt erleichtern sollen. So kann bei der Erstellung von Webseiten weitestgehend auf CSS-Sprites, Code-Inlining oder Domain-Sharding verzichtet werden.  In einigen Fällen wären sie sogar kontraproduktiv.

Unsere Kunden bekommen diesen Service (HTTP/2, ALPN und TLS) standardmäßig und ohne Aufpreis.    

In unserem Portfolio finden Sie eine Reihe von Webseiten, die bereits alle diese Anforderungen erfüllen. Bis Ende Jänner 2018 werden dann alle Webseiten auf https:// umgestellt sein, HTTP/2 ist ohne hin für alle auf unserem Server gehosteten Webseiten verfügbar.

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